Sicherheit & Brandschutz

Was haben Sie von den Rauchfangkehrerarbeiten?

  • Regelmäßige Kehr-, Reinigungs- und Überprüfungsarbeiten helfen, Schadstoffe zu reduzieren, beugen der Brandgefahr vor und bewahren damit Menschen und Sachwerte vor Schäden.
  • Befunde des Rauchfangkehrers helfen Ihnen, richtig zu planen, kosteneffizient zu bauen und gewährleisten größtmögliche Sicherheit.
  • Der Rauchfangkehrer weist Sie - in Ihrem eigenen Interesse! - auf etwaige Mängel hin und hilft Ihnen bei deren Behebung.
  • Betrachten Sie bitte die verantwortungsvolle Tätigkeit des Rauchfangkehrers daher nicht als lästige Schikane, sondern als Vorsorgemaßnahme für die Sicherheit Ihrer Familie und Umwelt.

 

Errichtung von Rauchfängen:

  • Denken sie langfristig und sehen sie 3 Kamine pro Einfamilienwohnhaus vor:
    einen Hauptkamin für die Zentralheizungsanlage
    einen Wohnkamin für einen Kachelofen oder Kaminofen
    einen Vorsorgekamin (dieser Kamin dient als Reserverauchfang für ev. Dachgeschoßwohnung, Kellerstüberl, Sauna etc.)

Welcher Kamin ist der richtige?

  • Für welchen Kamin sie sich entscheiden, ist vor allem abhängig vom Brennstoff, von der Art der Feuerstätte, deren Heizleistung und von der Abgastemperatur.

  • Der Rauchfangkehrer berät sie bei der Entscheidung für den richtigen Kamin, führt später die notwendigen Kehrarbeiten, Befundungen und Dichtheitsprüfungen durch.     

Aufstellung von Feuerstätten:

  • Lassen sie die geplanten Feuerungsanlagen, Rauch- und Abgasfänge bereits während der Bauphase vom Rauchfangkehrer begutachten.

  • Feuerstätten sind so aufzustellen, dass sie leicht bedienbar, gereinigt und von allen Seiten gewartet werden können.
Brandgefahr!
  • Der Abstand zu brennbaren Materialien muss bei Feuerstätten aus Metall mindestens 40 cm, mit Abschirmung der brennbaren Materialien mindestens 20 cm und bei Keramiköfen mindestens 10 cm betragen.
  • In diesem Zusammenhang ist bei Häusern in Leichtbauweise (Holzkonstruktionen) auf den brandbeständigen Wandaufbau im Bereich der Feuerstätte zu achten.

  • Sorgen Sie bei jeder Feuerstätte für eine ausreichende Zufuhr von Verbrennungsluft. Diese kann unmittelbar aus dem Freien (z.B. Fenster) kommen, durch Öffnungen in Nebenräume (Luftverbund) oder über eigene Zuluftleitungen aus dem Freien (Luft-Abgas-Fangsystem LAF für raumluftunabhängige Feuerstätten) entnommen werden.

  • Die Rauchfänge von neu errichteten Feuerstätten sind dem o.ö. Landesgesetz gemäß vor Inbetriebnahme vom Rauchfangkehrer zu überprüfen.

Sicherheitstipp:

  • Alle Feuerstätten sollten einmal pro Jahr fachmännisch gereinigt  werden, am besten vom Rauchfangkehrer. Das stellt eine optimale Funktion und Lebensdauer der Feuerstätte sicher.

Beispiele von Sicherheitsmängeln: (Quelle: Brandverhütung OÖ)


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